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15. November 2017

Rentner*innen in Hamm gut aufgestellt?

„Keineswegs gut aufgestellt sind die Rentner*innen in der Stadt Hamm. Selbst dann nicht, wenn es sich bei den 900,00 Euro um die Nettorente handelt. Denn gut zwei Drittel dieser Summe müssen für Wohnen (Miete, Mietnebenkosten) aufgewandt werden. Von dem verbleibenden Geld ist eine gesamtgesellschaftliche Teilhabe nicht möglich. 900,00 Euro Rente bedeutet in der Realität, dass die Betroffenen auf ergänzende Transferleistungen angewiesen sind“, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer.


„Denn 900,00 Euro als statistischer Mittelwert beinhaltet eben die erschreckende Tatsache, dass der Großteil der Rentner*innen mit weitaus weniger Geld auskommen muss. Und genau das ist im Straßenbild der Stadt Hamm auch deutlich sichtbar: Rentner*innen, die Flaschen sammeln, Rentner*innen, die einen oder mehrere Minijobs oder geringfügige Beschäftigungen ausüben müssen“, so Koslowski weiter. „Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Wer die Rente aber wirklich armutsfest gestalten will, muss jetzt schnell eine Solidarische Mindestrente einführen, die diesen Namen auch verdient. Nur mit einer Rentenhöhe von mindestens 1050,00 € kann Altersarmut vermieden werden. Denn Jahr für Jahr steigt die Zahl der Menschen in Altersarmut. Nach den neuesten Zahlen von Eurostat waren im Jahr 2016 1,15 Millionen Männer und 1,71 Millionen Frauen im Alter akut von Armut bedroht“, so Koslowski abschließend.