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1. September 2017

Tierpark

„Wir sind erfreut, dass sowohl der Aufsichtsrat der Tierpark gGmbH als auch der Oberbürgermeister unseren Ratsantrag Tierpark (Tagesordnung 17.10.2017) – zumindest in Teilen – unterstützen. Wir begrüßen ausdrücklich die nun angedachte bessere ÖPNV Anbindung an den Tierpark. Wir bleiben allerdings auch bei unserer Forderung, zeitnah das Kombiticket – Eintritt Tierpark und ÖPNV Beförderung – umzusetzen. Völlig überflüssig ist allerdings die geplante Ausweitung der Parkplatzkapazitäten. Der Tierpark hat primär kein Parkplatz-, sondern vielmehr ein Mobilitätsproblem“, erklärt Roland Koslowski, Bezirksvertreter Hamm–Mitte.

„Das Finanzierungsproblem ist allerdings hausgemacht und der Trägheit der Großen Koalition geschuldet. Mehr als einmal – zuletzt im November 2015 - haben wir darauf hingewiesen, dass es die Große Koalition versäumt hat, den Tierpark in seiner Gesamtheit als integrativen Betrieb zu führen und Fördergelder beim Landschaftsverband Westfalen–Lippe zu beantragen. Kommunale Mittel in den kommenden Haushalten bereitzustellen wäre keineswegs erforderlich gewesen, wenn die Große Koalition unserem Anliegen gefolgt wäre. Diese Finanzierungsmöglichkeit allerdings ist nun nicht mehr umsetzbar, denn es ist die Große Koalition aus CDU und SPD im Landschaftsverband Münster, die eine Finanzierung integrativer Betriebe ausgesetzt hat“, so Koslowski weiter.

„Wieder einmal werden alle Bürger*innen doppelt belastet, zum Einen durch die nicht unerheblichen Eintrittspreise, zum Anderen über den Kommunalhaushalt. Zudem ist es ein nicht mehr zu korrigierendes politisches Versäumnis der Großen Koalition im Hammer Rathaus, den Tierpark als integrativen Betrieb zu führen – nicht nur die Gastronomie, sondern den gesamten Tierpark. CDU und SPD haben gemeinsam verhindert, weitere sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Ein integrativer, weitgehend barrierefreier Tierpark als landesweites Modell- und damit Leuchtturmprojekt hätte auch neue und zusätzliche Zielgruppen angesprochen und zur Haushaltsentlastung entschieden beigetragen“, ergänzt Selda Izci, Mitglied der Landschaftsversammlung im LWL.