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6. September 2017

Tierpark – Reine Familienangelegenheit?

„Völlig zu Recht verweist Herr Lenz darauf, dass die Debatte um den Tierpark nicht nur auf das vermeintliche Parkplatzproblem zu reduzieren ist. Selbstverständlich geht es auch um eine Verbesserung des gastronomischen Angebotes, um Sanitäranlagen und um Spielmöglichkeiten für Kinder. Herr Lenz muss sich allerdings fragen lassen, weshalb die genannten Projekte nicht längst realisiert wurden. Wiederholt haben wir gefordert, den Tierpark als integrativen Betrieb zu führen und damit eine Finanzierung über den Landschaftsverband Westfalen–Lippe sicher zu stellen. Diese Finanzierungsmöglichkeit allerdings ist nun nicht mehr umsetzbar, denn es ist die Große Koalition aus CDU und SPD im Landschaftsverband Münster, die eine Finanzierung integrativer Betriebe ausgesetzt hat“, erklärt Roland Koslowski, Bezirksvertreter Hamm–Mitte.

„Mit einem derartigen Projekt wäre auch und insbesondere überregionales Publikum angesprochen worden. Diese Möglichkeit wurde fahrlässig verspielt“. 

Das Thema zusätzlicher Parkraum und ÖPNV Anbindung rückt dabei allerdings keineswegs in den Hintergrund: „Herr Lenz und die SPD müssen sich fragen, wollen sie den Individualverkehr stärken oder den ÖPNV ausbauen, wollen sie die Umwelt be- oder entlasten? Soll die Mobilität für alle – also auch für Menschen mit Behinderungen und Senior*innen – erhalten werden oder sollen diese Personengruppen ausgegrenzt werden? Ein Kombiticket beinhaltet zudem die Möglichkeit, den Zugang zum Tierpark für Menschen mit geringem Einkommen zu sichern. Uns stellt sich die Frage, will die SPD einen Tierpark für alle Menschen oder nur für ausgewählte Personengruppen? Insofern ist die Diskussion um die Umgestaltung des Tierparkes eben keine reine Familienangelegenheit“, so Koslowski abschließend.