Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Marion Josten

0139/15 - Schulverweigerung - Schul- und Sozialausschuss

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

 

Schulvermeidung und Schulverweigerung sind Reaktionsformen von Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Probleme, die oft außerhalb der Schule liegen. Damit sich diese Verhaltensstrukturen nicht verfestigen und von den Kindern und Jugendlichen als Möglichkeit von Lebensbewältigung gesehen werden, sind schnelle Reaktionen notwendig, die dabei die Betroffenen nicht verurteilen, sondern ihnen und der Familie die notwendige Hilfestellung geben, dass sich die Verweigerer wieder der Anforderung von Schule stellen können.

Wir bitten daher um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:

  1. Wie viele Schulschwänzer, bzw. Schulverweigerer sind zur Zeit in Hamm erfasst?
  2. Haben sich diese Zahlen in den letzten Jahren verändert?
  3. Wie verteilen sich diese über die verschiedenen Schulformen?
  4. Welche Dauer hat die Schulverweigerung?
  5. Was wird seitens der Schulen an Maßnahmen ergriffen, bzw. haben Lehrer ausreichende Ressourcen, um nicht-verurteilend mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern umzugehen?
  6. In welcher Form wird das Jugendamt aktiv, bzw. nach welchem Zeitraum von Schulschwänzen und Schulverweigerung?
  7. Welche Hilfestellung wird durch das Jugendamt angeboten?
  8. Wie erfolgreich sind diese Maßnahmen?

Mit freundlichen Grüßen

 

                                                   FdR

 

Marion Josten                                 Dagmar Herbert

Mitglied Schulausschuss                   Fraktionsgeschäftsführerin<xml></xml>