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Marion Josten

0661/17 - Induktionsschleifen

Sehr geehrte Frau Simshäuser,

 

wiederholt sind wir von Bürger*innen angesprochen worden, die beabsichtigen, ihr Theaterabonnement zu kündigen, da die Induktionsschleife im Theatersaal nicht funktioniere und sie dem Programm nicht folgen könnten.

Bereits 2014 hatten wir einen Antrag gestellt, alle Induktionsschleifen der Stadt (Kurhaus, Gerd-Bucerius-Saal im Heinrich-von-Kleist-Forum) durch eine Fachfirma einstellen und regelmäßig warten zu lassen. Dies ist offenbar nicht bzw. nicht zufriedenstellend erfolgt. Die von Theaterbesuchern mehrfach darauf angesprochenen anwesenden Techniker konnten keine Abhilfe schaffen. Die Induktionsschleifen müssen von Experten gewartet und eingestellt werden.


Der Kulturausschuss möge daher folgenden Beschluss fassen:

Die Verwaltung wird beauftragt, alle Induktionsschleifen durch den Deutschen Schwerhörigenbund e.V.  zeitnah einstellen und regelmäßig warten zu lassen. Alle vorhandenen Anlagen sind auf den technisch neuesten Stand umzurüsten. Die Plätze, die für Hörgeschädigte vorgesehen sind, sind zu kennzeichnen. Veranstaltungen im Theatersaal und im Gerd-Bucerius-Saal sollen mit der Induktionsschleife beworben werden.

 

Begründung:

In Hamm leben ca. 25.000 Menschen mit einer Hörschädigung. Das ist die größte Gruppe behinderter Menschen. Es ist nicht akzeptabel, hörgeschädigte Menschen auszugrenzen, zumal sich die Mehrheit des Rates der Stadt Hamm wiederholt für eine inklusive Gesellschaft ausgesprochen hat. 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen


Marion Josten                                         Hazal Topuz

Mitglied im Kulturausschuss                       Fraktionsgeschäftsführerin