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KJHA

0783/18 - Aldi Süd als „Förderer“ der Kinder- und Jugendhilfe?

Sehr geehrte Frau Schwienhorst,

am Rande der letzten Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses wurde durch die Verwaltung berichtet, dass Aldi Süd – über den Umweg einer gGmbH oder einer Stiftung – beabsichtigt, Modellprojekte in NRW und somit im Zuständigkeitsbereich des LWL zu finanzieren. Das Startkapital der Stiftung / gGmbH soll dabei ca. 2,5 Millionen € betragen.

Wir bitten um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:

 

Ist der Verwaltung der oben beschriebene Vorgang bekannt?

Wenn ja, seit wann?

Hat die Verwaltung Kenntnis von bereits abgeschlossenen Kooperationsvereinbarungen zwischen mit dem Landesjugendamt und / oder einzelnen Jugendämtern? 

Ist der Verwaltung bekannt, dass es 12 (zwölf) Musterkommunen geben soll, in denen Modellprojekte umgesetzt werden?

Gehört die Stadt Hamm zu diesen Kommunen?

Ist es für die Verwaltung grundsätzlich vorstellbar, die Kinder- und Jugendhilfe durch einen Discounter wie Aldi finanzieren zu lassen?

Wenn ja, sieht die Verwaltung die Gefahr der inhaltlichen Einflussnahme durch den Kapitalgeber?

 

Mit freundlichen Grüßen

Roland Koslowski                                                                  Sven Kleinemeier

Mitglied des KJHA                                                                Fraktionsgeschäftsführer