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Marion Josten

0790/18 Weihnachtsbeihilfe

Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister,

meine Damen, meine Herren,

 

aufmerksame Ratsmitglieder

und interessierte Bürgerinnen und Bürger

mag dieser Antrag bekannt vorkommen.

Es ist richtig,

wir stellen ihn Jahr für Jahr

und Jahr für Jahr

lehnen sie ihn ab.

 

Aber,

mensch kann auch mal hartnäckig sein

und manchmal …

muss man es sein!

 

Denn in den letzten beiden Ratssitzungen wurde - über alle Parteigrenzen hinweg - deutlich benannt, dass die Kinderarmut in Hamm von Jahr zu Jahr wächst.

Hauptursache: Eltern ohne Einkommen aus Erwerbsarbeit.

Und gerade für solche Familien, die mit dem künstlich klein gerechnetem SGB II Satz zurecht kommen müssen, ist Weihnachten oft eine echte Herausforderung.

 

Es ist beschämend,

dass in einem der reichsten Länder der Erde,

so viele Kinder von finanziellen Problemen betroffen sind.

Und solange die Bundesregierung

nicht endlich das Hartz IV System

mit seinen Schikanen und Demütigungen überwindet

und ein wirksames Sofortprogramm gegen Kinderarmut vorlegt,

müssen wir als Kommune

zumindest dieses kleine Zeichen setzen und zeigen,

wir haben euch nicht aufgegeben.

 

Wahrscheinlich werden sie jetzt antworten,

dass sei nicht Aufgabe der Stadt

und schon garnicht als Stärkungspaktkommune

und auf das arg gebeutelte Stadtsäckel verweisen.

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