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Marion Josten

1875/19 Gleichstellungsplan 2018 - 2023; Bericht zum Frauenförderplan 2013 - 2018

Herr Oberbürgermeister, meine Damen, meine Herren,

ich werde mich kurz fassen: 

Wir, DIE LINKE, glauben, dass die Stadt Hamm mit dem Gleichstellungsplan in die richtige Richtung geht. Die Zahlen aus dem zugrunde liegenden Bericht lassen dies vermuten. Wir finden positiv, dass der Betriebsrat eng in die Erstellung und Weiterentwicklung des Gleichstellungsplans eingebunden war. Ebenfalls sticht heraus, dass Maßnahmen getroffen werden, wie die Arbeit passend zu unterschiedlichen Lebenssituationen der angestellten Menschen gestaltet werden kann. Davon profitieren am Ende alle, die als Beschäftigte für die Stadt Hamm arbeiten. 

Deswegen werden wir die Beschlussvorlage unterstützen.

Ein Teilaspekt kommt unserer Auffassung zu kurz: Die Belange von mehrdimensional diskriminierten Frauen. Benachteiligungen von Frauen hängen oft eng mit Alter oder auch Ethnizität oder auch Behinderung zusammen. Diese Verschränkung mehrer Kategorisierungen zu einer Benachteiligung oder deren „nebeneinander“ wirken, lassen sich in der gesellschaftlichen Wirklichkeit allerdings nicht „sauber“ trennen. Daher ist es zwingend erforderlich, diese Aspekte mitzudenken. Wir bitten den Gleichstellungsplan an dieser Stelle nachzubessern, damit die Stadt Hamm auch mal mutig voran geht. 

Allerdings - nach all dem Lob - muss ich auch noch ein wenig Wasser in den Wein gießen: Wir fragen uns natürlich, wie die im Gleichstellungsplan angekündigten Maßnahmen angesichts des erst vor wenigen Monaten beschlossenen Stellenplans umzusetzen sind. Das wird die gelebte Praxis zeigen, und der wollen wir selbstverständlich nicht im Wege stehen.

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