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DIE LINKE. Hamm

Abriss Albert – Schweitzer – Schule in Hamm

Während die Zahl der Flüchtlinge in Europa, in der Bundesrepublik und somit auch in Hamm weiter zunimmt, beschließt die Bezirksvertretung Bockum – Hövel den Abriss der Albert-Schweitzer-Schule im 1. Quartal 2016.

Unser Bezirksvertreter Joachim Grünheidt hat dieser völlig unverständlichen Maßnahme  auch vor dem genannten Hintergrund nicht zugestimmt, denn die Schule kann – zumindest vorübergehend -  als Unterkunft dienen. Während im gesamten Stadtgebiet die Unterkünfte überfüllt sind, für die Menschen keinerlei Privatsphäre gegeben ist, wird ein Gebäude nicht genutzt, dass sowohl über Sanitäranlagen verfügt, aber auch durch die Vielzahl der vorhandenen Räumlichkeiten gerade Familien mit Kindern, genau diesen privaten Raum bieten kann.

 

Wir fordern die Große Koalition auf, ihre Entscheidung zu revidieren und die bisherige, gut funktionierende und von allen demokratischen Parteien mitgetragene Willkommenskultur und –struktur  in der Stadt Hamm nicht ad absurdum zu führen. Die Abrissentscheidung ist umso unverständlicher, da es laut Aussage der Verwaltung keine Nachnutzungspläne gibt. Aus welchem Etat der Abriss finanziert wird – immerhin 330.000 € - blieb ebenso ungeklärt.

 

Auch der Hinweis auf die bekannte Asbestbelastung scheint lediglich Alibifunktion zu haben, denn noch im letzten Jahr sollte dort das Friederich-List-Berufskolleg einziehen. Wir unterstützen und begrüßen die Entscheidung und Forderung unseres Bezirksvertreters ausdrücklich und hoffen im Interesse der betroffenen Menschen, auf den Enthalt und die Umnutzung der Albert – Schweitzer – Schule, zumindest für eine Übergangszeit. Eile ist in diesem Fall nicht beim Abriss, sondern der Entscheidungsrücknahme geboten.

 

Alisan Sengül, Marion Josten, Roland Koslowski