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Die Linke im Rat der Stadt Hamm

Anfrage zur Sitzung des Rates am 30.08.2010

Sehr geehrter Herr Hunsteger - Petermann,

das Bundeskabinett hat am 25.08.2010 ein Gesetz beschlossen, nachdem Amtsvormünder „nur noch“ 50 Vormundschaften führen dürfen. Dies wird aller Voraussicht nach (personelle) Auswirkungen auf das lokale Jugendamt haben.

Wir bitten daher um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie viele Vormundschaften werden im Jugendamt pro Mitarbeiter/in – hochgerechnet auf eine Vollzeitstelle – geführt?
  • Wie reagiert die Verwaltung auf die im Bundestag beschlossene Änderung?
  • Ist monatlich ein persönlicher Kontakt zwischen Mündel und Vormund bisher gewährleistet?
  • Werden Krankheit und Urlaub berücksichtigt müsste jeder Vormund arbeitstäglich ca. 3,0 Besuchskontakte (Face to Face) vorweisen. Hält die Verwaltung diese Vorgabe für umsetzbar?
  • Werden in Hamm Vormundschaften als Delegationsaufgabe durch Mitarbeiter freier Träger oder durch Einzelvormünder geführt?
  • Wenn ja: Wie will die Verwaltung sicherstellen, das auch dort die gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden?
  • Trifft es zu, dass auch vor der o.g. Gesetzesverabschiedung Amtsvormünder mindestens einmal jährlich dem zuständigen Gericht Bericht erstatten mussten?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Alisan Sengül                           Marion Josten                          Roland Koslowski

Fraktionsvorsitzender               Stellv. Fraktionsvorsitzende       Fraktionsgeschäftsführer