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Auch in Hamm muss eine anständige untere Grenze für den Stundenlohn gelten - Besonders für städtische Tochterunternehmen

“Die Wahlplakate sind zwar mittlerweile aus dem Stadtbild verschwunden. Die Forderungen der einzelnen Parteien dürften allerdings den meisten Bürgerinnen und Bürgern noch im Gedächtnis sein. So auch die Anhebung des Mindestlohns, die auch von Teilen der zu erwartenden künftigen Bundesregierung gefordert wurde”, sagt Roland Koslowski, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm. “Daher können wir nicht nachvollziehen, dass die Stadtmarketing Hamm GmbH als Tochter der Stadt Hamm den Wahlkampfslogan der SPD nun unterbietet. Aktuell suchen sie Arbeitskräfte für den Weihnachtsmarkt mit einer Entlohnung von 10 Euro pro Stunde.” 

Koslowski führt aus, warum eine Bezahlung unter 12 Euro durch eine Tochtergesellschaft der Stadt Hamm für ihn untragbar ist: “Wo ist da der versprochene Respekt für Arbeit? Schließlich haben wir in Hamm eine Rathauskoalition unter Führung eines SPD Oberbürgermeisters, der gleichzeitig auch Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtmarketing Hamm ist. Das Versprechen, dass Arbeit mit mindestens 12 Euro in der Stunde entlohnt werden soll, kann direkt vor Ort umgesetzt werden. Da müssen wir nicht auf die Regierungsbildung in Berlin warten. Gegebenenfalls gilt das natürlich auch für alle anderen städtischen Tochterunternehmen. Wir werden diese Forderung falls nötig mit einem Antrag an den Rat der Stadt Hamm bekräftigen.”