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Bildungsbericht darf nicht am Koalitionsvertrag scheitern

“Der Faktencheck Schule ist vielleicht nett gemeint von Bildungsdezernentin Britta Obszerninks. Allerdings wird auch sie wissen, dass er keine sachlich abgeleiteten Maßnahmen nach sich ziehen wird. Die bedarfsgerechte Ausgestaltung der Schullandschaft wurde schließlich im Koalitionsvertrag der Rathausmehrheit von SPD, Grünen und FDP ausgeschlossen”, kommentiert Roland Koslowski, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm, den jüngst vorgestellten Datenüberblick über die städtische Bildungslandschaft.

“Die Fachexperten des Schulamtes begeben sich damit in den offenen Widerspruch zur Ratskoalition. Dort haben sich die Bremser für Bildungsgerechtigkeit, die Grünen und die FDP, durchgesetzt, indem sie im Koalitionsvertrag eine Absage für Veränderungen der Schullandschaft festgeschrieben haben”, so Koslowski weiter.

“Seit Jahren belegen die Zahlen den Wunsch von Elternschaft, Schülerinnen und Schüler nach längerem gemeinsamen Lernen. Trotzdem war es ein langer Kampf bis zur Errichtung der dritten Gesamtschule in Herringen. SPD, CDU und Pro Hamm mussten erst den Umweg über die Sekundarschule nehmen, um zur Einsicht zu gelangen. Grüne und FDP verharren bis heute unbeirrt im überholten, sozial selektiven, dreigliedrigen Schulsystem. Leider hat sich die SPD dem angeschlossen”, sagt Koslowski.

“Das starre Ausschließen von weiteren Gesamtschulen durch die Ampel Koalition grenzt an Realitätsverweigerung und ist eine Missachtung des Wunsches von Eltern und Schülerschaft nach mehr gemeinschaftlichen Unterricht und weniger Ausgrenzung. Es ist die aktive Behinderung der zeitgemäßen Weiterentwicklung der Schullandschaft.” DIE LINKE bekräftigt ihre Forderung für eine vierte Gesamtschule in Hamm. Immer wieder haben sie dafür auf den Bedarf im Stadtteil Heessen aufmerksam gemacht. Koslowski abschließend: “Wir bleiben dabei: In jedem Stadtbezirk muss jeder Schulabschluss für alle Schülerinnen und Schüler möglich sein“