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Roland Koslowski

Bildungsdezernentin in Hamm

„Jahrelang haben wir gemeinsam mit der SPD (als damalige Oppositionspartei) für ein eigenständiges Bildungsdezernat geworben: Gemeinsam haben wir dabei qualitative Inhalte angemahnt. Gemeinsam waren wir der Auffassung, ein Kämmerer ist ein Kämmerer und eben kein Schuldezernent. Schule und Bildung als Querschnittsthema nebenbei zu erledigen, das geht nicht und schon gar nicht gut, das hat der Kämmerer in den vergangen Jahren leider eindrucksvoll bewiesen. Und genau das will die neue Bildungsdezernentin nun fortsetzen. In ihrer Vorstellung zur Person hat Frau Obszerninks angedroht, die bisherige erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgänger fortsetzen zu wollen“, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE. Hamm.

„Das Frau Obszerniks in ihrer Rede im Haupt- und Finanzausschuss auch das Thema Inklusion ansprach und auf Nachfrage einräumen musste, dass ihr nicht einmal die Modelleinrichtung einer inklusiven Schule an ihrem Wohnort Münster bekannt sei, macht sprachlos, zeigt aber auch die sozialdemokratische Hilflosigkeit bei der Stellenbesetzung. Es handelt sich dabei um eine Schule, die seit Jahren im Fokus der öffentlichen Berichterstattung steht. Es bedarf schon eines großen Desinteresses, das nicht wahrgenommen zu haben“, so Koslowski weiter.


„Wenn Frau Obszerniks nun auch noch im WA vom 10.12.2015 wiederum Inklusion anspricht, wird es vollends peinlich. Es entsteht der Eindruck, das außer schablonenhaften Wiederholungen nur wenig inhaltliche Kompetenz vorhanden ist, da hilft es auch nicht wirklich weiter, wenn ihre Familie Hamm sehr gerne mag. Wir bleiben bei unserer Aussage, ein eigenes Dezernat für Bildung als Querschnittsthema ist unerlässlich, eine Frühstücksdezernentin allerdings erscheint uns entbehrlich“, erläutert Koslowski abschließend.