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Deutlich mehr Wohnungslose

„Mehr als 350 Menschen sind in der Stadt Hamm wohnungs- oder obdachlos, bei steigender Tendenz. Die Dunkelziffer aber dürfte weitaus höher liegen. Gleichzeitig ist die Zahl der „Sozialwohnungen“ rückläufig. Seit Jahren fordern wir mehr preiswerten Wohnraum in kommunaler Trägerschaft sowie eine wirkliche Mietpreisbremse. Wir unterstützen daher ausdrücklich die gestern geäußerten Forderungen der Sozialberatungsstelle“, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer und Mitglied im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden.

„Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum ist dabei allerdings nur ein Baustein. Wir begrüßen die im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden (31.05.2017) geäußerte Absicht der Verwaltung, das aktuelle Konzept zur Wohnungslosigkeit zu überarbeiten. Insbesondere der Gedanke, eine zentrale Anlaufstelle für alle betroffenen Menschen dabei nicht auszuschließen, findet unsere uneingeschränkte Zustimmung. Unter Wahrung der Trägervielfalt alle Angebote unter einem Dach, - die verschiedenen Angebote gebündelt und nicht über die gesamte Stadt verteilt, - scheint für uns ein sinnvoller Perspektiv- und Präventivansatz“, so Koslowski weiter. 

„Ausdrücklich verweisen wir in diesem Zusammenhang auf das von der SEG erworbene Gebäude an der Kleinen Alleestraße. Wir fordern die SEG nachdrücklich auf, von einem Abriss abzusehen und das Gebäude einer sinnvollen Weiternutzung zuzuführen“, erläutert Koslowski abschließend.

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