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Die Karlschule muss auch bildungspolitisch hinzugewinnen!

„Natürlich muss die Karlschule saniert werden. Leider haben das alle Schulen in Hamm bitter nötig”, erklärt Selda Izci, Bezirksvertreterin der LINKEN in Heessen. “Aber lediglich bauliche Mängel am Gebäude zu beheben, ist eine Selbstverständlichkeit und noch lange keine Schulpolitik mit Weitblick.” Deshalb ginge ihr die Forderung der Hammer Grünen nicht weit genug.

“Die Karlschule und der Stadtteil müssen auch bildungspolitisch hinzugewinnen. Dafür ist die Umwandlung in eine Gesamtschule jetzt der richtige Schritt.”
„Wir bleiben bei unserer Forderung, dass im Interesse der Schüler*innen in jedem Stadtbezirk jeder Schulabschluss erreicht werden können muss. Es ist nicht ausreichend, eine Schule nur umzubenennen, es geht insbesondere um die gezielte Förderung der Schüler*innen und den Erhalt gewachsener Strukturen. Wenn die Karlschule beim Deutschen Schulpreis unter den besten 20 Schulen Deutschlands rangiert, so bietet sie die besten Voraussetzungen, um im Rahmen des Konzepts des längeren gemeinsamen Lernens in eine Gesamtschule umgewandelt zu werden“, so Izci weiter. Dazu seien multiprofessionelle Teams, kleine Klassen und mehr Lehrer*innen unverzichtbar. „Die Chance, inklusive Schulen zu schaffen, die nicht ausgrenzen, sondern grundsätzlich einbeziehen, die Kinder und Jugendliche fördern und nicht selektieren, hat die rot-grüne Landesregierung vermasselt. Auch der Sanierungsstau ist auf diese zurückzuführen“, erklärt Izci und hofft, dass aus diesen Fehlern gelernt und Bildungsgerechtigkeit geschaffen wird.