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DIE LINKE fordert wissenschaftliche Begleitung für den Wasserstoffcluster in Hamm

Um eine wissenschaftliche Begleitung durch eine staatliche Hochschule möchte DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm den Beschluss zum Aufbau eines Wasserstoffclusters in Uentrop ergänzt wissen. Der Beschluss wurde mit den Stimmen aller demokratischen Parteien im Januar 2021 durch den Stadtrat gefasst.

Selda Izci erklärt die Ergänzung der LINKEN: “Der Aufbau eines Wasserstoffclusters in Hamm ist eine gute Sache. In der verabschiedeten Beschlussvorlage ist an einigen Stellen die wissenschaftliche Begleitung des Gesamtprojektes festgeschrieben. Uns ist es wichtig sicherzustellen, dass dies auch für die Umrüstung der Hammer Busflotte geschieht”. Die öffentlichen Statements von Vertreter:innen der SPD-Grünen-FDP-Koalition und vom Oberbürgermeister weckten daran allerdings Zweifel, so DIE LINKE. “Wir brauchen unbedingt einen wissenschaftlichen Blick auf die konkrete Situation vor Ort, um entscheiden zu können, wann die Umstellung auf moderne Antriebsarten und die Ausmusterung der veralteten Dieselbusse erfolgen muss, um umwelt- und klimapolitisch einen Vorteil rauszuholen.” 

Ebenfalls in den Blick nehmen wollen DIE LINKEN dabei den Verbrauch von Rohstoffen, wie Lithium, Platin, Graphit, Kobalt und Kupfer und deren Beschaffung. “Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir keine Klimapolitik auf dem Rücken der Abbauländer und den dortigen Arbeiterinnen und Arbeiter betreiben dürfen.”

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