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DIE LINKE: Religiöse Neutralität in Verwaltungsgebäuden

Mit einem Antrag an den Rat weist DIE LINKE auf die Notwendigkeit der religiösen Neutralität in Verwaltungsgebäuden hin. Roland Koslowski, Sprecher DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm, erklärt: “Laut Angaben der Stadt gehörten 2017 bereits fast 40 Prozent der Menschen in Hamm keiner christlichen Konfession an. Auch begünstigt durch die Austrittswellen insbesondere der Katholik:innen in den vergangenen Jahren liegt dieser Anteil heute noch höher. Wir sollten tunlichst vermeiden, dass durch religiöse Symbole an den Wänden der Verwaltungsgebäuden der Eindruck entstehen könnte, jene Menschen seien kein Teil unserer Stadtgesellschaft.”

In Hamm gebe es eine Vielzahl von Religionen. Auch in der Mitarbeiter*innenschaft der Stadtverwaltung. Im Antrag heißt es: “Atheisten, Christen, Juden, Muslime – alle müssen akzeptieren, dass Beschäftigte im öffentlichen Dienst einer anderen Religion als der eigenen oder auch keiner Religion angehören. Die Neutralität des Staates wird gerade auch durch diese Vielfalt unter den Beschäftigten im öffentlichen Dienst sichergestellt.” 

Koslowski stellt klar: “Wir machen da einen deutlichen Unterschied. Während die Religionsfreiheit auch für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gilt und von jedem und jeder zu respektieren ist, kann es nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger von Staats wegen und ohne Ausweichmöglichkeit mit religiösen Symbolen konfrontiert werden und quasi gezwungen werden, unter dem Kreuz mit Behörden in Kontakt zu treten. Deswegen fordern wir den Rat auf, die Verwaltung anzuweisen, sämtliche religiösen Symbole von den Wänden öffentlicher Gebäude zu entfernen.” 

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  1. 29. Juni 2021 0169/21 Weltanschaulich-religiöse Neutralität in öffentlichen Gebäuden

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  1. WA.de Der Westfälischen Anzeiger berichtet