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DIE LINKE: Übernahme von Hella darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten landen

“DIE LINKE will die Mitbestimmung über die Zukunft in den Betrieben weiter ausbauen. Wir brauchen ein Vetorecht gegen Kahlschlag durch die Beschäftigten und ihre Betriebsräte”, sagt Rebekka Kämpfe, Direktkandidatin der LINKEN im Wahlkreis Hamm-Unna II, zu den neusten Entwicklungen beim Automobilzulieferer Hella, der auch ein Werk in Bockum-Hövel betreibt. Kürzlich wurde bekannt, dass ausländische Finanzinvestoren großes Interesse an einer Übernahme der Aktienmehrheit des Unternehmens bekundet haben.

“Das gilt besonders bei derartigen Übernahmen, aber auch bei in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, des betrieblichen Umweltschutzes, der Planung, Gestaltung der Tätigkeiten und der Arbeitsbedingungen und Änderung von Arbeitsplätzen sowie der Arbeitsintensität. Wir brauchen starke Gewerkschaften und zwingende Mitbestimmungsrechte für gute Arbeitsverhältnisse und Einkommen, die für ein gutes Leben reichen. Am Ende profitiert davon unsere Gesellschaft als Ganzes.” 

Im Falle der Übernahme von Hella dränge allerdings die Zeit. Daher unterstützt Kämpfe ausdrücklich den von Bezirksvertreter David Peplow, DIE LINKE, geforderten Weckruf der Stadt an die Bundesregierung. “Es geht um viel. Eine solche Übernahme kann erhebliche Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft haben. Ich finde, Gemeinwohl geht vor Renditewunsch von Investoren. Das müssen wir auch gegenüber der noch amtierenden Bundesregierung aus CDU und SPD deutlich machen.”

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