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Digitalisierung – das Megathema?

„Wie leider in fast allen Bereichen der Daseinsfürsorge ist die Stadt Hamm auch im Bereich der Digitalisierung der Verwaltung eines der Schlusslichter in NRW, der Nachholbedarf in Hamm ist enorm.  Vor diesem Hintergrund sind die Aussagen und Forderungen  von SPD und FDP durchaus zu begrüßen. Andere, ebenso dringende Probleme, die „Megathemen“ im Sinne der Mehrheit der  Bevölkerung werden durch die Digitalisierung nicht gelöst“, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer.

„Denn: Kein Kind lernt durch die Digitalisierung der Verwaltung schwimmen, kein Bürger/in gewinnt durch Digitalisierung an Mobilität. Die wirklich dringenden Fragen dieser Zeit werden von SPD und FDP ausgeblendet. Die  Stadt Hamm hat den Klimanotstand ausgerufen, aber inhaltlich gefüllt worden ist dieser Rahmen bis heute nicht. Es fehlt in dieser Stadt an Freibädern, der Gesundheitsstandort und damit die medizinische Versorgung der Bürger*innen ist gefährdet“, so Koslowski weiter.

„Digitalisierung – so dringend sie auch umgesetzt werden muss -  führt nicht dazu, dass Menschen mobiler werden, denn in dieser Stadt bleibt der ÖPNV bei steigenden Preisen und sinkenden Nutzerzahlen mehr und mehr auf der Strecke. Durch die Verwaltungsdigitalisierung ist das Waldsterben nicht zu stoppen, die Klimakatastrophe nicht aufzuhalten. Herr Moor betont zu recht,  es gehe“ nicht schnell genug in der Verwaltung, es gebe keine Strategie, wo es hingehen soll“. Und diese Aussage gilt leider nicht nur für den Bereich der Digitalisierung, sie gilt für die gesamte Verwaltung, für alle Fachämter und somit auch für die politische Rathausmehrheit“, so Koslowski abschließend.