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Drittes Freibad und besseren Schwimmunterricht

“Wenn die Kinder nicht schwimmen können, muss es an der Badehose liegen”, wandelt Marion Josten, Ratsfrau und Mitglied im Sportausschuss, Fraktion DIE LINKE, ein bekanntes Sprichwort leicht ab. Sie erklärt: “Im Falle der schwarz-gelben Landesregierung scheint die schuldige Badehose eine Anpassung des Lehrplans zu sein. Das ist an Realitätsverweigerung kaum zu überbieten. Seit Jahren krankt der Schwimmunterricht nicht zuletzt am Abbau der Lehrschwimmbecken, an zu großen Lerngruppen, Zeit- und Personalmangel. In der Folge können Schulen nicht allen Kindern Schwimmen beibringen. Dass CDU und FDP diese Probleme nicht angehen wollen zeigt, dass ihnen die schwarze Null bei den Landesfinanzen wichtiger ist, als der Anstieg der ertrunkenen Kinder und Jugendlichen um 38 Prozent.”

Vielfach habe man bereits darauf hingewiesen, dass in Hamm mittlerweile mehr als die Hälfte aller Erst- und Zweitklässler nicht richtig schwimmen könnten. Das hänge auch mit dem Rückgang der Schwimmmöglichkeiten im Freizeitbereich zusammen, so Josten: “Ich bin mir sicher, die Kinder und Jugendlichen in Hamm würden gerne sicher schwimmen können. Man muss sie nur lassen! Doch das Freizeitangebot mit Bädern bleibt seit Jahren hinter dem Bedarf zurück. Wir brauchen ein drittes Freibad”, erneuert Josten die Forderung der LINKEN im Rat der Stadt Hamm.