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Alisan Sengül

DRK Hamm beendet Aussteigerprojekt

„Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses und die aktuelle gerichtliche Auseinandersetzung von Frau Luzar durch das DRK ist der vorläufige Endpunkt einer langen Serie von Halbwahrheiten, undemokratischem Handeln und Intransparenz“, erklärt Alisan Sengül, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE. Hamm.

„Wir haben sowohl im Rat, als auch im Kinder- und Jugendhilfeausschuss wiederholt die Auftragsvergabe an das DRK, aber auch die Änderung des Gutachterauftrages kritisiert. Das Deutsche Rote Kreuz verfügt zweifelsohne über Fachkompetenz in seinen Kernarbeitsbereichen, Rechtsradikalismus und die damit verbundenen Themenbereiche zählen definitiv nicht dazu. Es ist mehr als erschreckend, wenn Herr Arrenberg am 13.11.2015 öffentlich erklärt, der Bedarf an einem Aussteigerprojekt für Rechtsextreme sei in Hamm fraglich“, so Alisan Sengül weiter.

„Am 17.11.2015 erklärt Herr Arrenberg dann allerdings, zu keinem Zeitpunkt über die Inhalte und den Stand des Projektes informiert gewesen zu sein. Das zeigt zum Einen deutlich die Überforderung des Trägers, lässt aber zum Anderen vermuten, dass ein Projekt gegen Rechtsradikalismus in dieser Stadt offenbar nie wirklich gewollt war. Sowohl das DRK aber auch Frau Luzar hatten damit nicht mehr als eine Alibifunktion und werden nun zu Bauernopfern der Rathausmehrheit“, so Sengül abschließend.