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Ratsfraktion DIE LINKE Hamm

Einrichtung einer Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Rat der Stadt Hamm möge den Beschluss fassen, in Hamm eine Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalttaten einzurichten. Die Verwaltung wird aufgefordert, umgehend ein Konzept zur zeitnahen Umsetzung zu entwickeln. Auf die Erfahrungen der Stadt Dortmund und der dortigen Beratungsstelle „back up“ soll dabei inhaltlich und konzeptionell zurückgegriffen werden. Eine Kooperation Dortmund / Hamm ist dabei denkbar und wünschenswert.

Begründung:

Spätestens seit dem Verbot der „Kameradschaften“ Dortmund, Hamm und Aachener Land  steht fest, bei den Mitglieder der  Kameradschaft Hamm  handelt es sich um kriminelle Gewalttäter.

In der Stadt Hamm haben sich Bürgerinnen und Bürger als Opfer rechter Gewalttaten wiederholt hilfe- und ratsuchend an die lokale Politik gewandt – bisher leider vergeblich. Hamm als ein Schwerpunkt der rechten Gewalt sollte dem Dortmunder Beispiel folgen und vor Ort eine fachkompetente Anlaufstelle für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger einrichten. Das Verbot der „Kameradschaft“ Hamm bedeutet leider nicht automatisch das Ende der rechten Gewalt.

 

Mit freundlichen Grüßen

                                                                                              FdR

 

Alisan Sengül                                                                        Dagmar Herbert

-Fraktionsvorsitzender-                                            -Fraktionsgeschäftsführerin-