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Roland Koslowski

Fehlende Lehrschwimmbecken in Hamm

„Lehrschwimmbecken sind ein nicht unwesentlicher Bestandteil der staatlichen und damit der lokalen Daseinsfürsorge. Die nun beabsichtigte Verpachtung der Lehrschwimmbecken ist insbesondere der Tatsache geschuldet, dass die Stadt es versäumt hat, regelmäßig Investitionen vorzunehmen. Es ist eine Folge von Bäderschließungen, dass immer weniger Kinder schwimmen lernen. Diesen Trend will die Stadt offensichtlich weiter vorantreiben“, erläutert Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE Hamm.

„Durch die geplante Verpachtung wird die Bäderlandschaft in der Stadt Hamm weiter ausgedünnt. Im Saldo werden zwei Becken geschlossen, eine Wasserfläche von ca. 100 m² wird vernichtet. Wir brauchen aber mehr dezentrale Angebote. Der nun vorgesehene Bädertourismus hilft da nicht weiter; Im Gegenteil, es kann nicht sein das Schulklassen durch die Bezirke reisen und mehr Zeit im Bus als in den Schwimmbecken verbringen. Schüler*Innentransporte zu organisieren ist ökologisch und ökonomisch unsinnig. Darüber hinaus nutzen auch Vereine und weitere Gruppen diese Lehrschwimmbecken“, so Koslowski weiter.


„Das die Stadt Hamm mit der Verpachtung der Lehrschwimmbecken gleichzeitig auch weitere Stellen in der öffentlichen Verwaltung vernichtet ist ein nicht hinnehmbarer Aspekt. Die in der Theorie eingesparte Arbeitszeit bei den Schulhausmeistern wird zu einer weiteren Arbeitsverdichtung der verbliebenen Mitarbeiter führen“, so Koslowski abschließend.

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