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Bild: Reckmann @ https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Finke_Hamm_Luftbild_2015.jpg under CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Finke: Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten

“Das Möbelhaus-Abenteuer der Ratsmehrheit von 2010 endet nun für viele Menschen in Hamm mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Dem Unternehmen wurde kritiklos der rote Teppich ausgerollt und zugesehen, wie Kaufkraft von anderen Einzelhandelsstandorten – insbesondere im Bezirk Hamm – Mitte -  abgezogen und Beschäftigte außerhalb des Tarifvertrags bezahlt wurden. Selbst die Straßenführung wurde durch die Kommune für Finke geändert. Der Eigentümerwechsel treibt dies nun auf die Spitze und wirft einmal mehr die grundsätzliche Frage auf, ob es dieser Stadt dienlich ist, bei diesem Spiel mitzumachen”, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm.

“Wir haben bereits vor Jahren davor gewarnt, dass eine Beteiligung der Stadt Hamm am ruinösen Wettbewerb der Möbelgroßmärkte nicht zielführend ist. Der Kostendruck wird einseitig auf die Beschäftigten verlagert, der Einzelhandel geschwächt und Standorte regelrecht ausgepresst, bis neue und größere Märkte - zumeist in Nachbarkommunen - die Kaufkraft endgültig abziehen. Deswegen ist es höchste Zeit für die Förderung und den Erhalt von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu kämpfen. Es muss jedem klar sein, dass jeder Euro in dieser an Kaufkraft armen Stadt nur einmal ausgegeben werden kann.”