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DIE LINKE Hamm begrüßt die Fridays for Future Demo am 19.3.: Lebenswerte Zukunft mit sozial-ökologischen Umbau!

Anlässlich des Klimastreiks, am 19.3., veranstaltete Fridays for Future Hamm eine Fahrraddemo mit der sie die Büros der Parteien in Hamm besuchten, um eine Mahnung „no more empty promises“ zu übergeben. Für DIE LINKE Hamm empfingen Selda Izci, Mitglied des Stadtrates, und Kathrin Vogler, Mitglied des Deutschen Bundestages, die Protestierenden.

Selda Izci unterstrich die Wichtigkeit des sozial-ökologischen Umbaus: „Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. Die Wissenschaft ist sich einig, dass – wenn wir nicht schnell drastische Maßnahmen ergreifen – die Erderwärmung ein unkontrollierbares Ausmaß annehmen wird. Bereits nächsten Dienstag, 23.3., kann der Rat der Stadt Hamm einen wichtigen Schritt angesichts der drohenden Klimakrise unternehmen“, lenkte Izci den Blick auf konkrete Maßnahmen vor Ort.

Mit einem Antrag fordert DIE LINKE den Rat auf, den Verkauf der städtischen RWE Aktien einzuleiten, die sich im Besitz der Stadtwerke befinden. Bereits im letzten Jahr hatten die LINKEN den Rat zum Verkauf der Aktien aufgefordert. Damals scheiterte der Antrag an den Stimmen von CDU, SPD und auch der Grünen. Izci weiter: „Wir lassen da nicht locker. Wir müssen dringend aussteigen aus den Geschäften von Europas größten CO2 Produzenten.“

„Viele Menschen machen sich zu Recht große Sorgen um ihre Zukunft, wenn es nicht gelingt, die Klimakatastrophe aufzuhalten. Um das zu schaffen, müssten wir in Deutschland unsere Industrie, unsere Energieproduktion und unseren Verkehr sehr umfassend umbauen“, ergänzt Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der LINKSFRAKTION. „Der deutsche Rüstungshaushalt beträgt in diesem Jahr 43 Milliarden Euro - und er soll jährlich weiterwachsen, mit dem Ziel, zwei Prozent des deutschen Inlandsprodukts zu erreichen, das wären bis zu 30 Milliarden Euro mehr. Mit 30 Milliarden Euro könnte man etwa für alle Menschen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos machen und so ausbauen, dass Millionen privater Autos überflüssig würden. Außerdem wäre Mobilität nicht mehr allein vom Geldbeutel abhängig.“