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Grüne Ampel für die B63n - LINKE hält dagegen

“Die Ampel steht auf Grün für die innerstädtische Autobahn für den Schwerlastverkehr”, kommentiert Roland Koslowski, DIE LINKE, die zurückliegende Sitzung des Rates, am 14. September. Er bezieht sich damit auf die Beschlussvorlage 0463/21 zur Einrichtung einer Entwicklungsgesellschaft zur Reaktivierung des Rangierbahnhofs. DIE LINKE lehnte die Vorlage ab. “Die Suche nach ökologisch und sozial sinnvollen Konzepten für die Stadt Hamm und den Rangierbahnhof wurde leider ein weiteres Mal außen vor gelassen. Stattdessen gab es das von der CDU lange eingeforderte, klare Bekenntnis der Koalition für die B63n. Einen noch tieferen Knicks können SPD, Grüne und FDP nicht machen.”

Besonders über die Ablenkungsversuche in der Diskussion im Rat ärgert sich Koslowski: “Die Grünen behaupten nun, die Straßenanbindung des Rangierbahnhofs stehe noch nicht endgültig fest. Das ist natürlich Quatsch und nur eine Nebelkerze, um davon abzulenken, dass sie gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern für den zunehmenden Schwerlastverkehr in Hamm eine Schnellstraße bauen wollen. Die beschlossene Beschlussvorlage ist da sehr eindeutig.” 

Darin wird festgehalten, dass sich die Stadt Hamm verpflichtet, an der Realisierung einer “leistungsfähigen und schwerverkehrstauglichen” Straßenanbindung des Rangierbahnhofs aktiv und mit Priorität mitzuwirken. Die zu gründende Entwicklungsgesellschaft für den Rangierbahnhof soll dafür die Definition der Flächen für die B63n übernehmen und Sorge für deren Berücksichtigung im gesamten Planungsprozess für das Areal tragen.

“Die Auswirkungen eines solchen Vorhabens sind massiv für Mensch und Umwelt. Wir sprechen hier nicht nur von weiteren Flächenversiegelungen, sondern auch von der Gefährdung von Artenvielfalt, der Belastung der Anwohner*innen durch Lärm und Abgase und einer Zunahme von Individual- als auch Schwerlastverkehr”, begründet Koslowski nochmal die Ablehnung der LINKEN. “Wir sind der Auffassung, es muss endlich eine Entscheidung gegen die B63n fallen, damit dann die Planung und Konzepterstellung für ein ökologisch sinnvolles Konzept am ehemaligen Rangierbahnhof ohne innerstädtische Autobahn anlaufen kann.”

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