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Roland Koslowski

Gutachten: Hammer Verhältnisse (Rechts)Extremismus in Hamm

„In Auftrag gegeben wurde durch die parlamentarischen Gremien ein Gutachten über Rechtsextremismus in der Stadt Hamm an den Verein backup. Vorgelegt wurde ein umfangreiches Papier zweier Autorinnen, in dem der Begriff Rechtsextremismus zwar noch auftaucht, das aber auch die Themen türkischer Nationalismus, Salafismus und Islamismus beinhaltet. Eine der Autorinnen bezeichnet das als Tischvorlage vorgelegte Papier als empirische Arbeit“, erklärt Roland Koslowski, Mitglied im KJHA für DIE LINKE Hamm.

„Das ist aus unserer Sicht allerdings weit gefehlt. Denn zum eigentlichen Gutachterauftrag, der rechtsextremen Szene in Hamm, gibt es kaum verwertbare Aussagen.  Die allerdings sind definitiv dort zu finden, wo Frau  Luzar von grauer Literatur spricht: In der Veröffentlichungen der  Autonomen und Antifaszene. Es wäre somit ein leichtes gewesen, diese Daten zusammentragen und im Sinne einer empirischen Arbeit zu veröffentlichen“, erläutert Roland Koslowski. 

 

„Wir wollen an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob zwischen dem Inhalt des Papiers und der indirekten Weiterfinanzierung von Frau Luzar durch die Stadt Hamm ein Zusammenhang besteht. Es stimmt uns allerdings bedenklich, wenn – nach unserem Kenntnisstand - kein parlamentarisches Gremium an der Erweiterung des Gutachterauftrages beteiligt wurde. In einem Punkt allerdings ist Frau Luzar absolut zuzustimmen, Nährboden für Rechtsextremismus ist immer  Armut. Für diese Erkenntnis allerdings hätte es keines Gutachtens bedurft, sondern lediglich Kenntnisse  hinsichtlich der deutschen Geschichte“, so Koslowski  weiter.

 

„Es ist mehr als nur eine Unverschämtheit, dass die Mitglieder des Jugendhilfeausschuss das Gutachten als Tischvorlage erhielten, darüber hinaus  lag eine Beschlussvorlage zur genannten Sitzung erst am Tage der Sitzung vor. Das hat mit Demokratie nur noch wenig zu tun und ist mit dem Begriff Gutsherrenart nur unzureichend beschrieben“, so Koslowski abschließend.