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Hausgemachte Probleme bei der Stadtentwicklung

“Dass der Wirtschaftsförderung die Flächen ausgehen, ist ein hausgemachtes Problem. Jahrelang haben CDU und SPD das Ziel verfolgt, Hamm als Logistikstandort auszubauen. Flächenfraß, Lärmbelastung, CO2 Ausstoß und überbeanspruchte Straßen nahmen sie genauso in Kauf, wie die Ausweitung von Arbeitsplätzen mit Hungerlöhnen”, sagt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer der LINKEN im Rat. “Der Ruf nach weiteren Schnellstraßen dokumentiert die wirtschaftspolitische Hilflosigkeit der großen Koalition.”

“Bereits mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass ehemals genutzte Flächenpotentiale behutsam entwickelt werden müssen, um zukunftsträchtige Wirtschaftsunternehmen ansiedeln zu können. Zuletzt die Auseinandersetzung um die Aufnahme des Industriegebiets Norddinker, K’Park Süd, in den Flächennutzungsplan hat gezeigt, dass die große Koalition eine andere Politik verfolgt. Bereits 2016 haben sie im Rahmen der Verabschiedung des Stadtentwicklungsberichts davon geredet, vor der Inanspruchnahme neuer Flächen auf Innenentwicklung und Verdichtung untergenutzter Industriestandorte zu setzen. Entweder waren die dementsprechenden Bemühungen nicht erfolgreich oder es waren lediglich Ankündigungen ohne Taten”, so Koslowski weiter.