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Selda Izci

Haushalt BV Heessen

Sehr geehrte Bezirksvorsteherin, meine Damen und Herren,

 

ich möchte nicht auf alle Details des vorliegenden Haushaltes, der Bezirksbezogenen Ansätze und Ausgaben und den damit verbundenen Kürzungen eingehen.

Hamm sei die kinderreichste Großstadt in Deutschland und jedes zweite Kind, das georen werde, stamme aus einer Familie mit Zuwanderungsgeschichte.
Aus diesem Satz gehen ja nun mehrere Dinge voraus. In diesem Haushalt, besser gesagt, Doppelhaushalt, der Einsparungen auf Kosten u.a. von Kindern, Schülerinnen und Schülern plant. Bei unserer Schulbereisung haben wir die Situationen der Schulen gesehen unter welchen Umständen gelernt und gelernt werden muss.
An der Ludgerischule müssen sie im Flur lernen und lehren. An der Karlschule kann man die Küche niemandem zumuten. An der Stephanusschule ist die Kreativität der Schülerinnen und Schüler in den Pausen angesagt.

Bei der Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund müsste man auch etwas für die Integration tun. Doch leider sehe ich diesen Aspekt oder auch nur ansatzweise in diesem Haushalt. Sind Städtepartnerschaftliche Ansätze auch eine Form von Integration?

Von Inklusion ist erst gar nicht die Rede und wird nirgendswo vermerkt.

Auch Investitionen in Personal sind nicht zu finden. Aufsuchende Sozialarbeitwäre somit ein Stichpunkt, was es hier im Bezirk Heessen dringend erforderlich wäre.

Wir reden hier über den Haushalt und deshalb unsere Forderung: Die Bezirksvertretung Heessen fordert den Rat der Stadt Hamm auf, statt wie bisher 0,30 € eine höhere Summe pro Einwohner, die für die Bezirke festzulegen. Die Verwaltung wird augefordert, ein entsprechendes Konzept vorzulegen.

Der hier vorliegende Haushalt und die darin enthaltenen Ansätze sind meinerseits abzulehnen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit