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Anfrage an den Kinder- und Jugendhilfeausschuss

1191/20 Jugendhilfe und Corona

Sehr geehrte Frau Schwienhorst,

Minderjährige und junge Erwachsene sind in besonderen Maße von der aktuellen Pandemie betroffen. Insbesondere dann, wenn sie der externen Unterstützung bedürfen und ambulant betreut / begleitet werden. Aus dem Landesjugendamt ist bekannt, das dort ein enormer Anstieg der Beratungsbedarfe und der Anfragen in allen Aufgabenbeichen des Landesjugendamtes zu verzeichnen ist. Gleichzeitig werden die politischen Gremien durch die LWL Verwaltung zeitnah und regelmäßig über die Auswirkungen der Corona Pandemie informiert. So werden Verdachtsfälle und / oder Infektionen sowohl bei den Mitarbeiter*innen als auch bei den Jugendlichen dokumentiert – im Wochenrhythmus.

Gleichzeitig werden zusätzliche Mitarbeiter*innen eingestellt und eingearbeitet.

Wir bitten vor dem Hintergrund der aktuellen Situation um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Werden die ambulanten Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in der Stadt (durch die jeweiligen Träger) im bisherigen Umfang weiterhin durchgeführt?
  2. Ist im Jugendamt der Kommune  eine Zunahme der Beratungsbedarfe feststellbar? Reichen die vorhandenen Kapazitäten?
  3. Steigt die Zahl der Inobhutnahmen an?
  4. Nimmt die Zahl der Rückführungen aus stationären Einrichtungen in die Herkunftsfamilien zu und wenn ja, wie geht die Stadt Hamm damit um ?
  5. Werden in der Verwaltung zusätzliche Stellen eingerichtet?
  6. Können die Träger der Kinder- und Jugendhilfe die Arbeit im gewohnten/ vereinbarten Umfang durchführen (Erkrankungen von Mitarbeiter*innen)?
  7. Beabsichtigt die Verwaltung – ähnlich wie der LWL – die politischen Gremien regelmäßig zu informieren?
  8. Wenn ja, in welcher Form? Wenn nein, aus welchen Gründen?

Mit freundlichen Grüßen

 

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