Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Bild: Reckmann @ https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Finke_Hamm_Luftbild_2015.jpg under CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Kein Einknicken angesichts Erpressungsversuchs!

“Mir scheint, Herr Krieger hat längst die Entscheidung getroffen, den Standort Hamm als Zentrallager zu erweitern und setzt damit öffentlichkeitswirksam die Rathausmehrheit unter Druck. Er weiß, dass sowohl SPD als auch CDU angesichts eines solch dreisten und offensichtlichen Erpressungsversuchs einknicken werden”, sagt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer der LINKEN im Rat der Stadt Hamm. Der Eigentümer der in Rhynern ansässigen Möbel Höffner Kette hatte Zeitungsberichten angekündigt, ein neues Lager am Standort bauen zu wollen. Sollte für die Erweiterungspläne in den politischen Gremien keine Zustimmung erteilt werden, will er das Möbelhaus nach dem am 1. Juni beginnenden Ausverkauf erst gar nicht wieder eröffnen, so der WA.

“Wir erinnern uns: Direkt nach der Übernahme des Finke Möbelhauses durch die Höffner-Gruppe wurden die Löhne der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen drastisch gesenkt. Wer das nicht mitmachen wollte, hatte das Unternehmen zu verlassen. Der jetzige Erpressungsversuch fügt sich ein in das Bild des Wild-West-Kapitalismus, dass das Geschäftsgebaren von Kurt Kriegers Unternehmen in Hamm abgibt”, so Koslowski weiter.

Zudem bestünden, wie schon bei jeder Erweiterungen des vorherigen Möbelhauses Finke, umweltrechtliche Bedenken bei den jetzt anstehenden Vorhaben der Höffner-Gruppe. Wer glaube, ein 44 Meter hohes Logistikzentrum schnell durch den Rat drücken zu können, zeige einen bedenklichen Umgang mit demokratischen Grundwerten, liege aber wohl richtig in der Einschätzung, dass CDU und SPD dem zustimmen werden,ergänzt Koslowski. “Das letzte, was Hamm braucht, ist ein weiteres Logistikzentrum mit schlecht bezahlten Jobs, ohne Ausbildungsplätze, hoher Umweltbelastung und der unwiderruflichen Zerstörung unserer Landschaft.”

Verwandte Nachrichten

  1. 14. Mai 2019 LINKE lässt nicht locker: Stadt muss den Rahmen für Standort setzen