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Keine Zusammenarbeit mit den grauen Wölfen - Ratsantrag der LINKEN erfolgreich

Der Rat der Stadt Hamm hat mit den Stimmen aller demokratischen Parteien den Antrag der LINKEN “Keine Zusammenarbeit mit der Ülkücü Bewegung / graue Wölfe” angenommen. Die Ratsvertreter der AfD stimmten gegen den Antrag.

Roland Koslowski, Sprecher der LINKEN im Rat, erklärt: “Wir begrüßen natürlich, dass die demokratischen Parteien im Rat der Stadt Hamm die Chance ergriffen haben, um eine Zusammenarbeit mit den grauen Wölfen auszuschließen. Die „Grauen Wölfe“ sind rassistisch, antisemitisch und demokratiefeindlich und bedrohen die innere Sicherheit nicht nur in der Türkei, sondern auch in der Bundesrepublik. In Deutschland haben Anhänger der „Grauen Wölfe“ mehrere Morde und Mordversuche zu verantworten. Über verschiedene Vereine und Organisationen haben sie es bereits geschafft, massiven Einfluss auf die Zivilgesellschaft und auch demokratische Organisationen in Deutschland zu erlangen und ihre Ideologie zu verbreiten. Eine besondere Gefahr ist dabei ihr Engagement im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. 

Es ist gut, dass der Rat der Stadt Hamm sich nun klar positioniert hat und deutlich macht, es wird keine Zusammenarbeit mit Rassisten, Antisemiten und Nationalisten geben. Die Stadt Hamm stellt sich damit auch hinter die Verbotsbestrebungen des Deutschen Bundestages gegen die grauen Wölfe und ihnen nahestehende Organisationen.

Die ausbleibende Zustimmung der Vertreter der AfD ist folgerichtig. Schließlich sind die grauen Wölfe und die sogenannte “Alternative für Deutschland” Brüder im Geiste. Nationalismus und Rassismus sind gefährlich für unsere Gesellschaft; ganz gleich vor welchem Hintergrund und Nationalität diese menschenverachtende Ideologie aufgebaut wird.”

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