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Roland Koslowski

Kinder- und Jugendhilfeausschuss Hamm

„Die Zielvereinbarung 2015/2016 für das Jugendamt wurde zwar durch den Kinder- und Jugendhilfeausschuss beschlossen, allerdings nicht einstimmig. Als Vertreter der Fraktion DIE LINKE. habe ich die Beschlussvorlage abgelehnt, da es keine konkreten Aussagen der Verwaltung hinsichtlich der geplanten inhaltlichen Umsetzung, zur Personalausstattung, aber auch keine Angaben zum Abbau bestehender Überlastungen der Mitarbeiter*innen der Wohlfahrtsverbände insbesondere im Bereich der aufsuchenden Elternarbeit für junge Familien (Hausbesuchsprogramm) gab. Der geplante Ausbau auch dieser Maßnahme kann nur einhergehen mit zusätzlichen Stellenkontingenten“, erklärt Roland Koslowski, Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss für DIE LINKE Hamm.

 

„Die Erklärungsversuche von Herrn Hesse (Fachbereichsleiter) waren umfang- und wortreich, aber inhaltsleer. Das galt im Übrigen auch für kritische Nachfragen warum in einer Zielvereinbarung des Jugendamtes die Thematik „Wohnen und Pflege im Alter“ mitbehandelt wird. Die Befürchtung, dass es sich dabei um die Verschiebung von Aufgabenbereichen und/oder um verdeckte Personalumstrukturierungen handelt, wurde die durch Verwaltung nicht ausgeräumt“, so Koslowski weiter.

 

„Keine Zustimmung gab es durch DIE LINKE. auch für die Beschlussvorlage „Kommunales Jobcenter Hamm – Planung 2015“. Denn während die Jugendhilfe die Verselbstständigung von Jugendlichen aus Kostengründen ab dem 16. Lebensjahr vorsieht, fordert Frau Roberg (KJC) in der Beschlussvorlage den zwangsweisen Verbleib junger Menschen bis zum 25. Lebensjahr im Elternhaus/der Herkunftsfamilie. Das Frau Roberg sich in der Begründung als fürsorgliche Pädagogin versucht, ist allerdings geradezu peinlich“, so Koslowski abschließend.