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LINKE: Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum in Herringen weiterhin nötig!

“Die Nachfrage nach bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum übersteigt auch nach Fertigstellung des Bauprojekts an der Waldenburger Straße noch immer das Angebot”, sagt Sonja Bay, Bezirksvertreterin der LINKEN in Herringen. Für die 33 neuen Wohnungen und 3 Bungalows lagen nach Auskunft des Investors 130 Bewerbungen vor. “Die Rathauskoalition ist denjenigen, die leer ausgegangen sind, eine Antwort schuldig. CDU und SPD müssen ihre an Realitätsverlust grenzende Verweigerungshaltung aufgeben. Wir brauchen dringend eine Quote für barrierefreien und sozialen Wohnungsbau bei allen Neubauprojekten.”

“Der Wohnungsmarkt in Hamm ist längst angespannt: Während die Zahl derjenigen, die Anspruch auf geförderten Wohnraum in Hamm haben, stetig wächst, hat sich die Zahl der Sozialwohnungen halbiert. Viele, die eine passende Wohnung haben, treibt die Angst vor steigenden Mieten um”, ist Frau Bay überzeugt. “Das nach langen Diskussionen umgesetzte Projekt an der Waldenburger Straße muss Schule machen. Wir müssen in den Bezirken für den Wohnraum sorgen, der zum Bedarf der Menschen passt.”

“Die stadtweit geltende Mini-Quote von CDU und SPD hilft dabei nicht. Im Gegenteil, sie ist ein Rechentrick, um die gebrochenen Versprechen auf Bundes- und Landesebene zu kaschieren”, erklärt Bay. Der Bund habe jährlich 80.000 neue Sozialwohnungen versprochen, um den Bedarf zu decken. Tatsächlich gebaut wurden 2019 gerade einmal 27.000. “Die zur Verfügung gestellten Mittel reichen genauso wenig, wie der politische Wille zur Umsetzung vor Ort. Während SPD und CDU ihre Hinhaltetaktik weiter spielen, fallen jedes Jahr Tausende Sozialwohnungen aus der Mietpreisbindung. Deswegen brauchen wir verbindliche Steuerung für jedes größere Bauvorhaben, damit wir den Raubbau am sozialen Wohnungsbau stoppen und umkehren können. DIE LINKE wird sich auch weiterhin für leistbaren Wohnraum für alle Menschen in Hamm einsetzen.”