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LINKE fordert mehr aufsuchende Sozialarbeit

 

„Die Stadt hat die Jugendarbeit kaputt gekürzt. Durch den jahrzehntelangen Personalabbau, der Schließungen von Jugendzentren und die faktische Einstellung von aufsuchender Sozialarbeit beinhaltet, sind die heutigen Probleme weitgehend hausgemacht“, so Selda Izci, Bezirksvertreterin für DIE LINKE in Heessen. Es gilt einen nachhaltigen Ausbau der aufsuchenden Sozialarbeit durch personelle Kontinuität, zusätzliche Stellen und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen.

Streetwork lebe von personeller Kontinuität und von dauerhafter Präsenz vor Ort, meint Selda Izci. „Es scheint mir das die Verantwortlichen bei der Stadt das Prinzip der aufsuchenden Sozialarbeit nicht richtig verstanden haben. Es wirkt wie hilfloser Aktionismus wenn jemand mit lediglich 20 Stunden im Monat mit so einer großen Aufgabe betraut wird. Stattdessen wird verstärkt auf Polizei- und Ordnungsamtpräsenz gesetzt.Ursachen werden genau dadurch aber keineswegs beseitigt, sondern verschärft.“

„Was Jugendliche brauchen, ist ein Ansprechpartner*innen und Räume“, sagt die Bezirksvertreterin der Linken. „Die derzeitigen Maßnahmen der Stadtverwaltung gegen Vandalismus werden die aktuellen Probleme nicht lösen sondern lediglich verlagern.“

 

 

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