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LINKE fordert schulpolitischen Aufbruch für Pelkum

 

“Die Großkoalitionäre müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende mit den Füßen abstimmen. Die aktuelle Schulstatistik ist eine Ohrfeige für die Schulpolitiker*innen von CDU, SPD und Grünen, die seit Jahren aus ideologischen und parteipolitischen Gründen an den Hauptschulen festhalten und einen unsinnigen Bestandsschutz festgelegt haben”, sagt Marion Josten, Bezirksvertreterin der LINKEN in Pelkum. Gerade einmal acht Kinder aus dem Stadtbezirk wurden für das kommende Schuljahr an Hauptschulen angemeldet. “Anstatt an einer antiquierten Schulpolitik festzuhalten, müssen endlich Konsequenzen gezogen werden. In jedem Stadtbezirk muss jeder Schulabschluss für alle Schülerinnen und Schüler möglich sein.”

Josten weiter: “Dafür müssen wir endlich die veralteten Strukturen in unserem Schulsystem überwinden. Die frühe Trennung in verschiedene Schulformen zementiert nachweislich soziale Unterschiede. Diese Erkenntnis ist auch bei den Eltern angekommen. Deshalb verlieren die Hauptschulen immer mehr an Zulauf. Es muss es darum gehen, den Kindern und Jugendlichen herkunftsunabhängigen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Deshalb ist es sinnvoll, auf die Gemeinschaftsschule als Regelschule der Zukunft zu setzen: Eine Schule für alle - mit inklusiven Unterricht, gemeinsames längeres Lernen bis zur gymnasialen Oberstufe, großzügige Räumlichkeiten, multiprofessionelle Teams und Barrierefreiheit.”

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