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LINKE: Kleinere Klassen für gute Bildung

“Kleine Eingangsklassen an Grundschulen bieten grundsätzliche bessere Startbedingungen für die Schülerinnen und Schüler. Das wurde bei der Erstellung und Verabschiedung des Schulentwicklungsplan deutlich und von niemanden bestritten”, sagt Selda Izci, stellv. Mitglied im Schulausschuss für DIE LINKE. “Wirklich erklären kann ich mir daher nicht, warum an drei Hammer Grundschulen die Höchstgrenze von 29 Schüler*innen in Eingangsklassen überschritten wird, obwohl an diesen Schulen gemäß der Verordnungen zum Schulgesetz die Möglichkeit zur Bildung jeweils einer weiterer Eingangsklasse bestünde.”

Insgesamt könne die Stadt bei 1714 Erstklässlern bis zu 73 Eingangsklassen bilden. Tatsächlich zustande kommen sollen nur 68. Zudem werde die Anzahl der zulässigen Klassen an sieben Schulen unterschritten. In drei Fällen liegt die Schülerzahl pro Klasse damit über dem eigentlich zulässigen Höchstwert. Auch bei der Wilhelm-Busch-Schule wundere sich Izci, dass nur drei der möglichen vier Klassen gebildet werden sollen: “Schließlich ist diese Schule bereits im Schulentwicklungsplan als Schule mit besonderen Lernbedingungen identifiziert worden. Die Verwaltung empfahl hier die Bildung möglichst kleiner Klassen. Diesen Worten müssen dann auch mal Taten folgen.”

“Entgegen der öffentlich gezeichneten Drohkulisse, Kindern den Besuch ihrer Wunschschulen zu verwehren, müssen endlich die überfällige Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge erfolgen”, mahnt Izci. “Wenn personelle und räumliche Kapazitäten den pädagogisch sinnvollen kleinen Eingangsklassen entgegenstehen, dann ist das ein Resultat der jahrelangen Kürzungspolitik von Bundes- und Landesregierungen, die bis heute von der Hammer Koalition aus CDU und SPD willfährig mitgetragen wird. Damit muss Schluss sein.”