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LINKE lässt nicht locker: Stadt muss den Rahmen für Standort setzen

“Das Aufatmen war wahrscheinlich groß in der SPD-CDU-Koalition im Rathaus als sie erfuhren, dass die Höffner-Gruppe zunächst Abstand nimmt von den Plänen ein Hochregallager in die Landschaft zu setzen”, sagt Alisan Sengül, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat. “In der Hammer Bevölkerung hatten die Pläne des Möbelkonzerns und vor allem die damit verbundene Drohung der Schließung des Standortes, falls die Politik nicht kuscht, großen Widerstand hervorgerufen. Es freut uns, dass viele Menschen klargemacht haben, wir lassen uns nicht erpressen. Wir sehen uns damit in unserer Haltung bestätigt.”

Mit Blick in die Zukunft, müsse der Stadtrat den Rahmen für die Entwicklung des Standortes nun feststecken, so Sengül weiter. “Die Höffner-Pläne zur faktischen Umwandlung des Standortes in ein Logistikzentrum sind laut Unternehmensangaben nicht endgültig vom Tisch. Alle Fraktionen im Stadtrat sind nun in der Pflicht, den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger derartige Vorhaben nicht zu entsprechen, in trockene Tücher zu bringen. Ansonsten sind wir uns sicher, dass die Diskussion nach der nächsten Kommunalwahl wieder los geht. Wie sich CDU und SPD dann verhalten, ist ungewiss”, mahnt Sengül.

Die jetzige Befriedung sei durch das Zurückrudern der Höffner-Gruppe zustande gekommen, nicht durch eine Entscheidung der demokratisch gewählten Gremien dieser Stadt, betont Sengül. “Wir erwarten von Herrn Hunsteger-Petermann und seinen Koalitionspartnern, dass sie ihre Versprechen, die wir den Medien entnehmen konnten, zu Papier und dann im Rat zur Abstimmung bringen”, so der Fraktionsvorsitzende der LINKEN.

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