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LINKE lehnt Strompreiserhöhung ab

Die geplanten Erhöhungen der Strompreise ab dem 1. April 2020 lehnt Alisan Sengül, Vertreter der LINKEN im Aufsichtsrat der Hammer Stadtwerke, ab: “Das Anziehen der Strompreise ist vor allem notwendig durch die Fehlentscheidungen der Vorstandsetage der Stadtwerke und dem kommunalen Kürzungsdiktat aus Düsseldorf. Als Vertreter der LINKEN im Aufsichtsrat habe ich die Erhöhung daher abgelehnt. Es ist inakzeptabel, dass die Haushalte in Hamm am Ende die Zeche zahlen.”

“Die von den Stadtwerken eingefahrenen Gewinne kommen leider nicht den Menschen in Hamm zugute. Noch immer fehlt ein weiteres Freibad, der Busverkehr ist überteuert und schöpft aufgrund unzureichender Taktung nicht sein volles Potential aus und in regelmäßigen Abständen bekommen die Stromkunden Preiserhöhungen präsentiert. Da läuft etwas grundlegend schief”, so Sengül weiter. “Statt die öffentliche Daseinsvorsorge für die Menschen dieser Stadt ordentlich auszugestalten, hat die große Koalition aus CDU und SPD das Kürzungsdiktat des kommunalen Haushalts immer weiter ausgedehnt. Jährlich 5 Millionen Euro müssen die Stadtwerke an die Kommune abführen.”

Hinzu kämen dann noch durch das Fracking-Abenteuer und die verunglückte Risiko-Investition in das RWE Kraftwerk Millionenbeträge, die der Vorstand in den Sand gesetzt habe. Sengül: “Beides hat natürlich den wirtschaftlichen Druck auf die Stadtwerke immens erhöht. Ausbügeln müssen es nun die Haushalte in Hamm und nicht die Entscheidungsträger im frisch umgebauten Stadtwerkehaus oder im Düsseldorfer Landtag.”