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LINKE: Schulmäßig vorbereitet ist diese Landesregierung nicht

“Die von der Landesregierung aus CDU und FDP durchgesetzte Schulöffnung gefährdet die Gesundheit aller Menschen und ist eine Zumutung für die Schulen und die Stadt Hamm”, sagt Alisan Sengül, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat der Stadt Hamm. “Es ist für uns inakzeptabel, dass die Landesregierung mit ihrer undurchdachten Politik den Druck auf die Kommunen und die Verantwortung für den Gesundheitsschutz auf die Schülerschaft, die Familien, die Lehrkräfte und die Busfahrer*innen abwälzt. Wir unterstützen ausdrücklich den Protest der Gewerkschaft GEW, der Schüler*innen und Eltern gegen diese verfrühten und vom Ministerium schlecht vorbereiteten Öffnungen.“

“Die Kommunen in NRW werden durch die vorschnelle, nicht durchdachte und nicht zeitnah diskutierte und kommunizierte Schulöffnung durch CDU und FDP in NRW allein gelassen. Wichtige Fragen zum Gesundheitsschutz sind nach wie vor ungeklärt. Die Risiken, die damit einher gehen, kann niemand seriös abschätzen. Trotzdem wischte NRW-Schulministerin Gebauer die Kritik an ihrer Entscheidung mit den Worten beiseite, der Schulbetrieb sei “möglich und erlaubt”. Dabei weiß sie noch nicht einmal, wie viele Lehrkräfte für den Präsenzunterricht letztendlich zur Verfügung stehen”, so Sengül weiter. “Zur genauen Ausgestaltung hüllt sich die Ministerin weiterhin in Schweigen. Es gilt bspw. in den Klassenräumen die Einhaltung von Mindestabständen zu garantieren. Wie viele Schülerinnen und Schüler unter diesen Bedingungen in einem Raum zu unterrichten sind, müssen die Lehrer*innen im Praxistest herausfinden. Für die Geschäfte in NRW hatte die Landesregierung hingegen eine praktikablere Lösung über die Berechnung von Quadratmetern parat.”

“Auch wenn die Kommunen in NRW nun versuchen, einen geordneten - wenn auch zunächst eingeschränkten - Schulbetrieb aufzunehmen, bleibt für alle direkt Beteiligten die bittere Erkenntnis, schulmäßig vorbereitet ist diese Landesregierung keineswegs“, weiß Sengül zu schätzen, was die Stadt in den letzten Tagen einiges geleistet hat. “Aber wer kommt für die damit verbundenen Kosten auf? Es kann nicht sein, dass die Stadt Hamm für die Chaos-Beschlüsse der Landesregierung Laschet auch noch die Zeche zu zahlen hat.”