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LINKE: Sparkasse greift Kund*innen zu tief in die Taschen

Die Sparkasse Hamm kündigte am 23. Oktober Gebührenerhöhungen für ihre Kund*innen an. Kritik kommt von Marion Josten, Mitglied der LINKEN im Verwaltungsrat der Sparkasse: “Die Sparkasse langt bei Privatkunden kräftig zu. Gebührenerhöhungen beim monatlichen Grundpreis von 21 bzw. 42 Prozent und bei einzelnen Geschäftsfällen von bis zu 233 Prozent sprechen für sich. Besonders Menschen, die ihr Konto nicht online führen können oder wollen und Menschen mit niedrigen finanziellen Spielraum werden besonders belastet. Hinzu kommt, dass der Gebührendschungel durch die Umstellung für die Kundinnen und Kunden noch einmal undurchsichtiger geworden ist.”

“Besonders ärgerlich ist dabei die Umstellung bei den Basiskonten. Zur Erinnerung, der Gesetzgeber hat die Banken und Sparkassen verpflichtet ein Konto mit den grundlegenden Fähigkeiten des Zahlungsverkehrs zur Verfügung zu stellen. Davon profitieren sollten Menschen mit wenig Geld oder in schwierigen persönlichen Verhältnissen. Ihnen wurde in der Vergangenheit oftmals die Eröffnung eines gewöhnlichen Girokontos verwehrt. Ausgerechnet für diese Menschen, gibt es in Zukunft nicht mehr die Möglichkeit ihr Konto mit einem monatlich festen Betrag zu führen. Stattdessen werden nun, neben der monatlichen Grundgebühr, Zusatzgebühren für einzelne Zahlungsvorgänge abgerechnet”, so Josten weiter. Sie bedauert, dass dieser Umstand schon im Gesetzgebungsverfahren zu wenig beachtet wurde und unterstreicht daher nochmals DIE LINKE Forderung für ein kostenfreies Basiskonto mit entgeltfreien Grundleistungen.

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