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LINKE: Unterstützung für kommunales Ärztezentrum

Der Uentroper Bezirksvertreter der LINKEN, Manfred Krystofiak, unterstützt den jüngsten Vorstoß, die Ärzteversorgung im Bezirk auf lange Sicht sicherzustellen. Er sagt: “Wir sehen leider zunehmend, dass mit marktwirtschaftlichen Instrumenten eine gute Gesundheitsversorgung der Menschen nicht sichergestellt wird. Da ist folgerichtig neue Wege zu gehen. Die von SPD und FDP angeregten Schritte werde ich natürlich unterstützen.”

Besonderen Gefallen kann er daran finden, die Ärzteversorgung durch die Einrichtung eines kommunalen Ärztezentrums voran zu bringen. Krystofiak: “Ich finde das einen guten Ansatz. Wir hätten damit deutlich mehr Steuerungsmöglichkeiten und demokratische Mitbestimmung in der Gesundheitsversorgung. Kooperation statt Konkurrenz soll die Versorgung prägen, damit die Patientinnen und Patienten wieder in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems rücken!”

Florian Meyer, Kreisgeschäftsführer der LINKEN, warnt: “Private Finanzinvestoren drängen massiv auf den durch die rot-grüne Bundesregierung geschaffenen und unter den nachfolgenden CDU-geführten Kabinetten ausgebauten Gesundheitsmarkt. Davon betroffen sind vor allem Pflegeheime, Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser. Aber auch Medizinische Versorgungszentren (MVZ) werden als Einfallstor genutzt, um im großen Umfang das Geld der Krankenversicherten als Gewinn abzuschöpfen. Dieses Geld fehlt dann für die Bereitstellung von Gesundheitsleistungen.” Daher plädiere er dafür, dass die Kommune schnell aktiv werde, um eigene Strukturen zu schaffen. Meyer weiter: “Die öffentliche Daseinsvorsorge muss durch kommunale oder genossenschaftliche Strukturen gestärkt werden. In der Gesundheitsversorgung muss die bedarfsgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten im Vordergrund stehen, nicht die Maximierung von Gewinnen.”