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LINKE will Buspreise senken

“Der drastische Rückgang beim Anteil des ÖPNV am innerstädtischen Verkehr müsste ein Weckruf für die Stadt sein. Es besteht dringender Handlungsbedarf bei Taktung, Preis und Streckenführung, um den Bus als attraktive Alternative bei den Bürgerinnen und Bürgern zu verankern. Aus sozialen und ökologischen Erwägungen müssen wir uns dieser Aufgabe stellen und bereit sein, dafür auch Geld in die Hand zu nehmen. Die zaghaften Neuerungen, die der vorliegende Entwurf vorsieht, sind gemessen an der Herausforderung einer modernen Stadt unzureichend”, sagt Alisan Sengül, Sprecher der LINKEN im Rat der Stadt Hamm.

Eine gestern vom ADAC veröffentlichte Umfrage ergab, dass zwei Drittel der Menschen angaben, dass sie aufgrund zu hoher Preise die öffentlichen Verkehrsmittel nicht nutzen würden. “Auch Hamm rangiert bei den Ticketpreisen im oberen Bereich. Hier wollen wir ansetzen und haben zur nächsten Ratssitzung einen Antrag eingebracht, in einem Testzeitraum ein stark vergünstigtes Monatsticket anzubieten. Wir sind uns sicher, dass die Nachfrage damit steigen würde und somit Verkehre auf den ÖPNV umgelenkt würden. Dies hätte eine deutliche Entlastung des Klimas, der Stadtkasse und der Menschen in dieser Stadt zur Folge”, erklärt Sengül.

“Die große Koalition schlägt allerdings seit Jahren einen anderen Weg ein. So kann man in dem nun vorliegenden Gutachten lesen, dass die Vorgabe zur Bewertung der möglichen Ringbuslinie gemacht wurde, dass keine Mehrkosten entstünden. Unter dieser Maßgabe ist das Fazit der Gutachter natürlich nicht verwunderlich. Das vermeintliche Aus für die Ringbuslinie bleibt damit eine politische Entscheidung der Mehrheitsfraktionen im Rat”, so Sengül weiter.

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