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LINKER Vorschlag erfolgreich: “Esther-Bejarano-Straße” ist beschlossene Sache für Hamm

Der Vorstoß der LINKEN im Rat der Stadt Hamm war erfolgreich. Mit breiter Mehrheit wurde in der vergangenen Sitzung, am 14.9.2021, beschlossen, eine Straße in der Stadt nach der engagierten Antifaschistin und Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau zu benennen. Einzig die Afd stimmte - wenig überraschend - dagegen.

Esther Bejarano war ein Vorbild – ihre Haltung, ihre Engagement, auch ihr Optimismus. Sie hat ihre Stimme mit einer unglaublichen Kraft gegen alle Formen rechter Hetze und Gewalt erhoben. Sie hat Brücken gebaut, kulturell und generationsübergreifend. Bis zuletzt war sie Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Mitglied im Internationale Auschwitz Komitee (IAK) und Kulturschaffende, die mit oft streitbaren Wortmeldungen über viele Jahrzehnte wichtige Impulse für Demokratie, Erinnerungskultur und Gleichberechtigung gab.

Nachdem der Rat sich für den Vorschlag der LINKEN ausgesprochen hat, wird nun die Verwaltung einen geeigneten und der Person angemessenen Vorschlag für eine zu benennende Straße machen und an die zuständige Bezirksvertretung weiterleiten. Nach § 8 Abs. 12 der Hauptsatzung der Stadt Hamm sind diese entscheidungsbefugt für die Benennung von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen, außer wenn die Bedeutung der Angelegenheit wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht.

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  1. 14. September 2021 0269/21 Straßenbenennung zu Ehren von Esther Bejarano

Verwandte Links

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Esther_Bejarano