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OGS: Landesregierung und Oberbürgermeister im Tiefschlaf.

„Die Situationsbeschreibung der Träger der offenen Ganztagsschulen in Hamm muss den Tiefschlaf der politischen Entscheidungsträger von CDU, FDP, Grünen und SPD, endgültig beenden”, erklärt Selda Izci, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm. “Der offene Ganztag in Grundschulen leidet seit Jahren unter struktureller Unterfinanzierung und dem Fehlen einer gesetzlichen Grundlage. Die Diskussion darum ist nicht neu in NRW. Bereits unter der rot-grünen Mehrheit im Landtag - damals mit dem heutigen Oberbürgermeister der Stadt Hamm als parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion - wurde das Thema fahrlässig versäumt. Daran knüpft die heutige CDU und FDP-Regierung nahtlos an und macht seit der Amtsübernahme 2017 keinerlei Anstalten, es zu ändern.”

“Auch in Hamm haben wir mehrfach darauf hingewiesen, dass es nicht ausreichend ist, im Bereich der OGS nur den Gebäudebestand weiter zu entwickeln. Seit Jahren ist bekannt, dass die OGS auch personell besser ausgestattet werden muss, insbesondere auch mit qualifiziertem Personal. Zusätzliche Fachkräfte wurden allerdings von CDU und SPD stets verweigert”, so Izci weiter. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an die Debatte um den Schulentwicklungsplan 2017 – 2022. “Daher ist es unverständlich, dass die Stadt nun keine Bestandsaufnahme durchführen können will. Keine verbindlichen Qualitätskriterien, strukturelle Unterfinanzierung und prekäre Beschäftigungsbedingungen sind zentrale, seit langem bekannte Probleme.”

“Das fehlende Problembewusstsein bei SPD, Grünen und FDP setzt sich leider im aktuellen Haushalt fort. Baumaßnahmen für die OGS anstelle von Personalentwicklung. Es lässt tief blicken, dass darüber hinaus die Aufwendungen im Ganztagsbereich mit einer Kürzung von 3500 Euro im Rahmen des Stärkungspaktes gelistet werden”, ergänzt Izci. 

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