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Alisan Sengül / Marion Josten

Presseerklärung Schulpolitik

Zur aktuellen Berichterstattung hinsichtlich der Schulpolitik erklärt Alisan Sengül, Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE. im Rat der Stadt Hamm: „Gemeinsam mit Eltern, Kindern, Studierenden und Abiturienten haben wir uns auf ein NRW ohne Studiengebühren gefreut. Gemeinsam haben wir auf ein längeres gemeinsamen Lernen der Kinder nach der NRW Wahl gehofft. Wenn den Signalen aus Düsseldorf nun Glauben geschenkt werden darf, wird die Bildungs- und Schulpolitik demnächst weitgehend zur kommunale Aufgabe. Das ist ein fatales Signal; gerade in Hamm.“

„Schulpolitik darf weder den Interessen der Wirtschaft, noch den kommunalen Finanzen untergeordnet werden oder der Gebäudeauslastung geschuldet sein, sondern muss primär dem Kindeswohl dienen. In einer Stadt wie Hamm, die ohne Gesamtkonzept (Schulentwicklungsplan) agiert wird das Bildungsgefälle auf lange Sicht zementiert. Zudem droht ein landesweiter bildungspolitischer Flickenteppich, der bisher nur auf Länderebene bekannt ist. Diese Form der Schulpolitik dient nicht dem Kindeswohl und ignoriert den Elternwillen So wird in Hamm seit Jahren eine dritte Gesamtschule benötigt und gefordert, ist aber politisch nicht gewollt“, ergänzt Marion Josten, Mitglied im Schul- und Sportausschuss und verweist zudem auf die parlamentarische Mehrheit im Düsseldorfer Landtag; die eine andere Schulpolitik landesweit möglich macht.