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Marion Josten

Rückschläge am Bohrloch - HammGas

„Zum wiederholten Male haben sowohl Bürger*innen, aber auch die politischen Parteien aus der Lokalzeitung erfahren müssen, dass es zu sogenannten ‚Zwischenfällen‘ bei der Probebohrung der HammGas in Herbern gekommen ist. Die Antworten und Erklärungen auf Nachfragen kommen nicht etwa von der HammGas, sondern von einer PR Agentur“, erklärt Marion Josten, Ratsfrau und Mitglied der Bezirksvertretung Pelkum.

„Seit dem Jahre 2011 müssen wir uns von der großen pro Gasbohrkoalition aus CDU/SPD/Grünen und FDP anhören, Einflussnahme und Mitbestimmung seien nur möglich über die Beteiligung der Stadtwerke Hamm an der HammGas. Das gehört allerdings in den Bereich Märchen, Mythen und Fabeln. Die wiederholt versprochene Transparenz und Bürger*innenbeteiligung ist nichts weiter als eine inhaltsleere Worthülse. Denn auf allen Informationsveranstaltungen der HammGas – letztmalig am 23.06.16 in Lohauserholz – gab es auf konkrete Nachfragen nichts weiter als nebulöse Antworten, entweder durch Herrn Presse oder die genannte PR Agentur“, so Marion Josten weiter. 

„Eine umfassende Auseinandersetzung mit der Kritik und den Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger wäre der Einstieg in ein transparentes Verfahren gewesen. Die HammGas allerdings betreibt Informationspolitik nach Gutsherrenart. Die parlamentarische Gasbohrkoalition lässt sich von einem Unternehmen, auf das sie nach eigener Aussage Einfluss hat, wiederholt vorführen. Als einzige Fraktion im Rat der Stadt Hamm bleiben wir bei unserer Forderung: Kein Gasbohren oder Fracking in Herbern, in Lohauserholz oder anderswo, Gasbohren ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch unverantwortlich“, so Marion Josten abschließend.