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Schandfleck am Langewanneweg

„Der Blick in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist oftmals durchaus hilfreich, denn Eigentum verpflichtet (Grundgesetz Art. 14, Absatz 2). Sowohl der Stadt Hamm als auch dem Eigentümer der Immobilie am Langewanneweg, scheint dieser Grundsatz allerdings völlig unbekannt zu sein“, erklärt Roland Koslowski, Bezirksvertreter.

„Es ist keineswegs zielführend hier wieder nach der SEG (Stadtentwicklungsgesellschaft) zu rufen und an Eigentümer, die ihre Gebäude vorsätzlich verfallen lassen, Phantasiepreise zu zahlen. Denn genau das hat in der Stadt Hamm mittlerweile Methode. Gebäude verfallen und werden abgerissen, im Vorfeld aber zahlt die SEG horrende Summen. Übrigens mit dem Geld aller Bürger*innen, denn das Kapital der SEG stammt ausschließlich aus der Grundsteuer B Erhöhung“, so Koslowski weiter.

„Weitaus effektiver und wohl auch nachhaltiger ist es, dass Grundgesetz konsequent anzuwenden. Denn im Interesse der Allgemeinheit  ist es zulässig,  Eigentumsverhältnisse zu ändern. Dann fällt lediglich eine Entschädigung an; Das entspricht nicht nur dem Grundgesetz, sondern auch der Verfassung des Landes NRW.  Gespräche mit dem Eigentümer zu führen, ist bei Weitem nicht ausreichend, weder am Langewanneweg, noch bei dem Objekt an der Kreuzung Hesslerstraße / Marker Alle“, so Koslowski abschließend.