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Schließung des St. Josef Krankenhauses

“Egal, von welcher Seite man es auch betrachtet, die Schließung des St. Josef Krankenhauses 2020 bringt nur Nachteile mit sich”, erklärt Joachim Grünheidt, Bezirksvertreter der LINKEN in Bockum-Hövel. Statt über eine Nachnutzung nachzudenken und einen Rahmenplan erarbeiten zu lassen, solle sich die Stadt Hamm überlegen, wie der Klinikstandort in Bockum-Hövel beibehalten werden könne.

“Nur weil die St. Franziskus-Stiftung das St. Josef Krankenhaus schließen möchte, heißt das nicht, dass wir “ja und amen” sagen und auf einen weiteren Gesundheitsstandort verzichten müssen. Es gibt noch andere Möglichkeiten wie zum Beispiel eine Rekommunalisierung. Dann könnten die Gesundheitsvorsorge und -behandlung weiterhin bürger*innennah erfolgen. Stattdessen führt der Wegfall des Klinikstandortes Bockum-Hövel zu einer Schwächung der medizinischen Versorgung im Stadtteil. Zugleich wird signalisiert, dass die wirtschaftlichen Interessen der Krankenhausträger und nicht die Gesundheit der Bürger*innen im Vordergrund stehen. Das darf aber nicht sein – Gesundheit ist keine Ware”, ärgert sich Grünheidt und wünscht sich eine starke Politik, die die Interessen der Bürger*innen an erste Stelle setzt.

"Sonst pochen CDU, SPD und FDP immer auf die Stärkung des Einzelhandels, aber hier nehmen sie es in Kauf, dass durch diesen gravierenden Leerstand eine Verödung des Stadtbezirkes erfolgt. Denn das Krankenhaus ist ein Frequenzbringer und sorgt dafür, dass die Geschäfte in der Marine- und Oswaldstraße und das Rathaus-Center gut besucht sind”, weist Grünheidt abschließend auf einen weiteren Nachteil der Schließung.

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