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Schulen besser ausstatten, Lehrer*innenberuf aufwerten!

Vera Handel, Mitglied im Schulausschuss für DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm, erklärt zum Bericht über fehlende Lehrerinnen und Lehrer an Hammer Grundschulen:

“Unbesetzte Stellen sind nicht nur ein Problem der Hammer Grundschulen. Fehlende Lehrerinnen und Lehrer sind schulformübergreifend und auch landesweit zu beklagen. Doch statt das seit langem bekannte Problem anzugehen, setzt Schulministerin Yvonne Gebauer, FDP, auf eine peinliche Plakatkampagne. Dabei liegt es doch auf der Hand: Wer mehr Menschen für den Job begeistern will, muss diesen aufwerten und attraktiver gestalten. Schluss mit Befristungen, gleicher Lohn für angestellte Lehrkräfte und eine wirkliche Verbesserung der Situation in den Schulen!

 

An dieser Stelle muss auch die Stadt Hamm ihre Hausaufgaben machen. Wir erneuern unsere Forderung: In jedem Stadtteil muss jeder Schulabschluss im inklusiven Schulsystem möglich sein. Der sogenannte landespolitische Schulkonsens zwischen SPD und CDU war und  ist nichts weiter als schulpolitischer Nonsens. Die Stadt muss nicht nur für angemessene räumliche Ausstattung sorgen, sondern es muss auch die Betreuungssituation, die Intensität und damit der Personalschlüssel massiv erweitert werden. Wir brauchen kleine Klassen, mehr Lehrer*innen und multiprofessionelle Teams eingefordert. Dafür muss auch der Druck auf die Landesregierung erhöht werden. Die Schulen in NRW müssen endlich vernünftig finanziert werden. Insbesondere muss man sich über Lehrer*innenmangel nicht wundern, wenn angestellte Lehrerinnen und Lehrer deutlich weniger verdienen als ihre verbeamteten Kolleginnen und Kollegen. Obwohl sie die gleiche Arbeit leisten. Die Praxis der Befristungen ist nicht hinnehmbar.”

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